Schottland – Tag 8

15.10.03 Schottland
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Ein Tag an dem nicht viel läuft wie geplant. Wir haben beide in der Nacht sehr wenig geschlafen und haben die meiste Zeit des Tages damit verbracht einen neuen Schlafplatz zu finden. Es scheint als hätten fast alle B&B auf Skye bereits geschlossen und die wenigen die geöffnet haben sind voll. Es kostet uns über drei Stunden ein Zimmer zu finden.

Wir sind heute morgen direkt nach Skye durchgestartet. Einen längeren Aufenthalt an unserem Schlafplatz wollten wir beide uns aufgrund der unzähligen Mücken nicht antun. Vor dem Erreichen der Insel ist die Landschaft zwar schön anzusehen aber aufgrund der dicken Wolken nicht schön zu fotografieren.
Auf der Insel selbst wählen wir sofort die nächstmögliche kleine Straße. Und auch heute bewahrheitet sich die Richtigkeit dieser Entscheidung. Drei Mal machen wir an der B8083 Halt bevor wir zur Hauptstraße zurück kehren (57°13’12” N 5°56’14” W, 57°12’58” N 6°1’19” W und 57°8’51” N 6°6’8″ W) Es hätte sich möglicherweise bei besserem Wetter und weniger Touristen gelohnt ganz bis zum Ende zu fahren, wir lassen es jedoch.
Etwas später halten wir noch zwei Mal an der A87 (57°16’8″ N 6°4’1″ W und 57°15’47” N 6°5’29” W). Gerade der letzte Halt, ein Wasserfall hat sich wirklich gelohnt, da wir nicht wie alle anderen an der Straße stehen geblieben sind sondern uns nach unten an den Fluss gewagt haben und so einen viel schöneren Blick auf die Szene bekommen haben als wir gedacht hätten.

Ein letztes Mal halten wir bei Talisker, der Destillerie. Es ist unsere Erste und vermutlich auch unsere letzte auf dieser Tour. Fotografiert werden darf in den meisten Destillen aufgrund der explosiven Atmosphäre leider nicht. Und da sich die Herstellung nur minimal von Destille zu Destille unterscheidet macht es für uns wenig Sinn mehr als eine anzusehen. Taliskar ist jedoch ganz gut anzusehen. Alternativ liegt etwas nördlich von Edinburgh Famouse Grouse. Die ist kleiner und noch schöner. Dafür aber auch teurer.

Genächtigt wird jetzt im Kilmuir Park. Hier machen wir noch einen längeren Spaziergang vor dem Abendbrot und durften nun fest stellen das unser frisch gekaufter Adapter nicht funktioniert. Insbesondere da sich die Ladung unserer Kameraakkus dem Ende entgegen neigt, drückt es die Stimmung sehr.

Nachtrag: Die Stimmung ist dank unserer Gastgeber deutlich gesteigert. Sie konnten uns mit einem Adapter aushelfen, so dass unsere Akkus nun wieder für drei bist vier Tage reichen. Ich werde die Gelegenheit nutzen und die Fotos sichten die seit dem Versagen unseres Spannungswandlers aufgelaufen sind.
Und ja, das auf den Fotos ist tatsächlich ein handzames Pfauenweibchen.